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Sonntag, 25 Juni 2017
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Die ambulante Operation


Ambulante Operationen nehmen in den letzten Jahren an Häufigkeit deutlich zu.
Gekennzeichnet ist die ambulante Operation dadurch, dass der Patient die Nacht vor und nach der Operation zu Hause verbringt.

Grundsätzlich erscheint zunächst einmal jeder Patient für einen ambulanten Eingriff geeignet. Dennoch müssen einige Voraussetzungen gewährleistet sein.

  • Der Patient darf nur in Begleitung das Operationszentrum verlassen. Er ist nicht verkehrstüchtig. Dies bedeutet, dass er weder selbst ein Fahrzeug steuern darf, noch alleine ein öffentliches Verkehrsmittel benutzen darf. Er sollte in der anschließenden Nacht nicht alleine sein.

  • Alleinstehende Menschen eignen sich aus diesen Gründen nicht für eine ambulante Operation. Es sei denn, dass sie sich von Freunden oder bekannten Personen betreuen lassen.

  • Alleinstehende Menschen können nach dem operativen Eingriff kurz-stationär im Krankenhaus verweilen. Sie werden ausschließlich von mir bzw. der Kollegin und dem Kollegen der Praxis betreut.

Wenn von mir eine Operation durchgeführt wird, erfolgt in aller Regel durch Ihren Hausarzt oder einen Facharztkollegen eine Überweisung zu mir. Sie werden dann in einem Vorgespräch von mir erneut untersucht. Die Operationsindikation wird mit Ihnen besprochen und Sie erhalten einen Operationstermin.

Während des Aufklärungsgespräches wird geprüft, ob Sie als Patient für einen ambulanten Eingriff geeignet sind. Es darf bei einem ambulanten Eingriff kein größeres Risiko bestehen als bei einer stationären Behandlung. Diese Prüfung wird entweder durch  Herrn Dr. Manten, Dr. Ahle oder Frau Eckey vorgenommen. Im Rahmen des Narkosevorgespräches durch Frau Dr. Sterna oder Herrn Dr. Schraa wird zusätzlich geprüft, ob kein zu hohes Narkoserisiko vorliegt. In enger Zusammenarbeit mit dem Hausarzt, der die präoperativen Vorbereitungsuntersuchungen durchführt, kann somit ein Risiko minimiert werden.

Am Operationstag werden Sie durch meine Helferinnen begleitet. Sie erhalten einen Platz im Einleitungs- und Aufwachraum. Dort werden Sie mit spezieller Operationskleidung ausgestattet. Es wird dann noch einmal der Narkosearzt bzw. der Operateur mit Ihnen die Narkose und die Operation besprechen. Nach Abschluss der Operation werden Sie erneut in den Aufwachraum gebracht, dort erholen Sie sich von der Narkose. Die Sie begleitenden oder abholenden Angehörigen können dort bereits zu Ihnen und Sie betreuen. Nach erfolgter Abschlussuntersuchung durch den Narkosearzt bzw. den Operateur können Sie den Aufwachbereich in Begleitung verlassen und den Heimweg antreten. Es werden Ihnen zuvor Verhaltensmaßregeln für die häusliche Situation erläutert. Sie bekommen Schmerzmittel in ausreichender Menge ausgehändigt. Am Abend wird der Operateur telefonisch mit Ihnen Kontakt aufnehmen, um sich nach Ihrem Befinden zu erkundigen. Am nächsten Tag kommen Sie zur Nachbehandlung erneut in meine Praxis und werden ohne Wartezeit direkt behandelt. Es findet ein erster Verbandswechsel statt. Möglicherweise werden Wunddrainagen entfernt.

Das gesamte Team wird sich die größte Mühe geben Ihnen eine Betreuung aus einer Hand zu gewährleisten. Das heißt, dass der Chirurg, der Sie untersucht und die Operationsaufklärung und Indikation mit Ihnen bespricht auch der Chirurg ist, der Sie operiert sowie die Nachbehandlung übernimmt. Selbstverständlich sind wir jederzeit bemüht, die überwiegende Mehrzahl unserer Patienten im Rahmen zeitnaher OP-Termine zu versorgen. Ebenso versuchen wir Wartezeiten bei der Nachbehandlung zu vermeiden. Falls es doch einmal zu Wartezeiten kommen sollte, welche Aufgrund unvorhergesehener chirurgischer Notfälle immer eintreten können, bitten wir um Ihr Verständnis.