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Donnerstag, 19 Oktober 2017
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Unfall- und Gelenkchirurgie

Bereits in der Antike erlitten die Menschen schon Verletzungen. Frakturen (Knochenbrüche) wurden mit Hilfe von Zug und Gegenzug eingerenkt und geschient.

Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Unfallchirurgie stetig weiter. Durch Verbesserung der Asepsis und Entwicklung von speziellen Materialien, konnten zunehmend Knochenbrüche auch operativ versorgt werden.

Auch heute noch, ist ein ständiger Fortschritt festzustellen. Es werden immer noch neue Osteosynthesematerialien (Platten, Schrauben, Nägel) entwickelt, um eine schonendere und anatomiegerechtere Versorgung gewährleisten zu können. Dies geschieht heute in aller Regel durch Titanimplantate, so dass auch allergische Reaktionen (Chrom-Nickel-Allergie) vermieden werden können. Durch eine übungsstabile Osteosynthese ist dann auch direkt eine aktive Bewegung und falls erforderlich auch eine frühzeitige krankengymnastische Behandlung möglich, damit möglichst wieder eine volle Funktion erreicht werden kann. Durch die Verwendung der Titanimplantate ist in speziellen Situationen auch keine Metallentfernung mehr notwendig.


Ursachen und Häufigkeit

Als Ursache der Verletzungen sind Verkehrs-, Betriebs-, häusliche und Sportverletzungen zu nennen.

Verkehrsunfälle zählen immer noch mit zu den häufigsten Ursachen. Durch die Verwendung des Sicherheitsgurtes, technische Verbesserung der Fahrzeuge und Einführung des Airbags hat sich erfreulicherweise die Schwere der Verletzungen deutlich reduzieren lassen.

Arbeits- und Betriebsunfälle stellen eine weitere häufige Ursache dar. Eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften hat einen günstigen Einfluss bewirkt.

Bei den häuslichen Unfällen hat sich keine wesentliche Zunahme gezeigt, was bis zu einem gewissen Grad mit der Verbesserung elektrischer und mechanischer Geräte in Zusammenhang zu bringen ist.

Sportverletzungen nehmen durch ein Mehr an Freizeit und sportlicher Betätigung innerhalb der Freizeitgestaltung ständig zu.