Telefon

Telefon   

+49 (231)

43 37 70

 

+49 (231)

43 11 15

Telefax  

+49 (231)

41 91 771

 

Top Panel
Donnerstag, 19 Oktober 2017
- - - - - -
A+ R A-

Arthrosen an der Hand

Rhizarthrose:
Die Arthrose des Daumensattelgelenkes (Rhizarthrose) ist die häufigste degenerative Erkrankung an der Hand und dementsprechend weit verbreitet. Es wird eine Häufigkeit in der Bevölkerung von etwa 10,5% angenommen, wobei sie bei mindestens 30% aller Frauen über 50 Jahre vorkommt. Die Rhizarthrose tritt bei Frauen zehnmal häufiger als bei Männern auf. Die damit verbundenen Schmerzen stören die Betroffenen im Beruf und im häuslichen Alltag, so dass sie Rat und Abhilfe bei ihren Ärzten suchen.

Trotz der Unmöglichkeit, arthrotische Veränderungen wieder rückgängig zu machen, verfügen wir über zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten, die dem Patienten Linderung verschaffen können.

Während die konservativen Verfahren meist den allgemeinen bei Arthrose (Verschleiß) anwendbaren Möglichkeiten entsprechen, stellen die operativen Methoden spezielle Eingriffe dar.

Heberdenarthrose:
Die Heberdenarthrose ist benannt nach dem Arzt William Heberden. Er lebte von 1710 – 1801 in London.























Die Heberdenarthrose bezeichnet eine Fingerarthrose an den Fingerendgelenken. Sie tritt häufig an mehreren Fingern auf. Sie ist häufig sehr unangenehm und schmerzhaft. Es entwickeln sich sichtbare Auftreibungen an der Streckseite der Fingerendgelenke, den Heberden-Knoten. Diese höckerigen Verdickungen sind häufig druck- und bewegungsschmerzhaft. Gelegentlich kommt es zu lokalen Entzündungserscheinungen und im Spätstadium zu Abweichungen und Instabilitäten. Die höckerigen Verdickungen sind häufig mit ganglionartigen Veränderungen vergesellschaftet.
In diesen Überbeinen (Ganglion) befindet sich eine „gelatine-artige“ Flüssigkeit. Durch Druck auf die eng benachbarte Nagelwurzel kann es gelegentlich zu Nagelwachstumsstörungen kommen, die sich durch eine Eindellung im Nagel zeigen.

Bouchardarthrose:
Die Bouchardarthrose ist nach dem französischem Mediziner Charles Bouchard (1837 – 1915) benannt.

Betroffen sind dabei die Fingermittelgelenke, die häufig spindelförmig aufgetrieben und druck- und bewegungsschmerzhaft sind. Frauen sind von der Bouchardarthrose wesentlich häufiger betroffen als Männer. Oft geht die Bouchardarthrose mit einer Heberdenarthrose einher.